Hallo liebe Kräuterkids!
Passend zum heutigen Johannistag, gibt es das Rezept für das sogenannte „Rotöl“.
Dafür benötigen wir Blüten und Blätter vom Echten Johanniskraut – bei mir wächst es im Kräuterbeet, man findet es aber auch am Waldrand. Das Johanniskraut ist eines der Sommerkräuter, ihr habt also noch lange Zeit zum ernten und verarbeiten.

Am besten erkennt ihr es an den leuchten gelben Blüten, die einen roten Farbstoff abgeben, sobald ihr sie zwischen den Fingern zerreibt, darum nennt man das Öl auch Rotöl. Die grünen Blätter haben ganz viele kleine Perforationen (wie Löcher), diese seht ihr, wenn ihr sie gegen das Licht hält.

Nun zu den Zutaten, wir brauchen natürlich Johanniskraut, ein großes Glas mit Deckel und kaltgepresstes Olivenöl.

Zu Beginn streifen wir die Blüten und Blätter von den Stängeln und geben sie in das große Glas.

Danach füllen wir das Öl ein, ungefähr doppelt so viel wie Kraut, damit die Pflanzenteile gut bedeckt sind. Dieses Verfahren nennt man Kaltauszug.

Damit die Feuchtigkeit aus den frischen Blüten entweichen kann, geben wir zu Beginn nur ein Tuch über das Glas, nach circa einer Woche dürft ihr es ganz verschließen und lässt es noch 2-3 Wochen ziehen, bis es eine schöne rote Farbe hat.

Dieser Ölauszug ist der einzige, den ihr in die Sonne stellen dürft.

Wenn euer Rotöl fertig ist, siebt ihr es und füllt es in Roll-Ons oder Sprühflaschen.
Wir verwenden es bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Narben und Schürfwunden.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Sobald mein Öl schön rot ist, gebe ich euch ein Update ❤️
Eure tollen Ergebnisse dürft ihr mir wieder per Mail schicken oder eure Eltern stellen sie auf Instagram/Facebook und markieren mich 🌿
Eure Conny 💚

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